Update #2: Störung Netzwerk

Meldungsnummer: 201706191045
Zeitraum: Montag, 19.06.2017, seit 10:38 Uhr
Betroffen: GÖNET-Backbone-Verbindungen über die östliche Backbone-Leitung, insbesondere Anbindungen der MPIe
Auswirkungen: Zeitweise Unterbrechung einiger Verbindungen, vereinzelt anhaltende Unterbrechung. In den kommenden Tagen weitere Unterbrechungen für Reparaturarbeiten.

Hintergrund:

Auf einer Baustelle an der Nohlstraße ist ein LKW in den Böschungsbereich gefahren und hat ein dort verlegtes LWL-Kabel mitgerissen und teilweise zerstört bzw. teilweise beschädigt.

Ein großer Teil des GÖNET-Backbones hat trotz des beschädigten Kabels aus Nutzersicht problemlos weiterhin funktioniert, da der Backbone redundant über zwei Kabelwege geschaltet ist.

Dies gilt nicht für verschiedene Verbindungen der Max-Planck-Institute für experimentelle Medizin, für Sonnensystemforschung, zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften (jeweils die Anbindung der MPIe an den GÖNET-Backbone) und für biophysikalische Chemie (Anbindung von Rechenclustern in der FMZ). Hier existieren bisher keine redundanten Anbindungen, weil sich die Verlegung weiterer LWL-Leitungen erheblich verzögert hat (die neuen Kabel werden gerade verlegt).

Aktuell sind wieder alle Verbindungen aktiv bis auf die des Rechenclusters des MPIbpc. Hier werden gerade Maßnahmen umgesetzt, um eine Ersatzstrecke bereitzustellen.

Der Zustand der beschädigten Leitungen ist allerdings weiterhin instabil. Der jetzige Zustand ist entstanden, indem versuchsweise das Kabel an der Stelle der Beschädigung bewegt wurde!

Das Kabel muss insgesamt repariert werden, indem das beschädigte Stück ausgetauscht wird. Dabei wird es dann zu einer kompletten Unterbrechung des östlichen GÖNET-Backbones kommen. Der genaue Zeitpunkt steht dafür noch nicht fest, da hierfür Fremdfirmen engagiert werden müssen und die Materialverfügbarkeit noch geklärt werden muss.

Bei dieser Gelegenheit sei den Firmen Kornmüller und GöTel gedankt, die uns bei der Fehlersuche kurzfristig, unkompliziert und engagiert unterstützt haben.

Für der Unterbrechung zur Reparatur des östlichen Backbones wird die GWDG versuchen, den Weiterbetrieb alle Verbindungen im GÖNET über den westlichen  Backbone (mit verminderter, aber voraussichtlich problemlos ausreichender Leistung) sicherzustellen. Dafür werden aber einzelne Konfigurationsänderungen nötig sein, die zu kurzen Unterbrechungen beim Umschalten führen werden. Entsprechende Umschaltzeitpunkte werden wir mit den betroffenen Nutzern klären.

Wir bitten um Entschuldigung für die Störungen und Verständnis für dadurch bedingte weitere Unannehmlichkeiten.