Virtuelle Server

Übersicht über die Dienstleistungen der GWDG im Bereich VMware

Die GWDG betreibt eine VMware vSphere-Umgebung auf Basis von vSphere ESXi 5.5. Diese ist für alle Kunden der GWDG verfügbar; Voraussetzung ist das Vorhandensein eines GWDG-Accounts zur Beantragung und den Zugriff auf die Konsole.

Infrastruktur

Der VMware-Cluster der GWDG verfügt über VMware-eigene HA-Funktionalität.
Im Fehlerfall eines VMware-Hosts werden die darauf laufenden VMs auf einem anderen Host neu gestartet.

Der Cluster ist auf zwei Standorte in Göttingen verteilt und für produktive VMs standortredundant, sodass bei Wegfall eines Standortes zumindest ein Teil der VMs auf dem anderen Standort weiter betrieben werden kann. Bei Diensten mit speziellen Anforderungen können Ressourcen für den Betrieb an beiden Standorten vorgehalten werden.

Als Massenspeicher kommt ein über zwei Standorte gespiegelter Metrocluster von NetApp zum Einsatz. Außerdem ist der Zugriff auf weiteren, bei der GWDG vorhandenen Massenspeicher für größere Datenmengen (z. B. StorNext und SAN) möglich.

Serviceleistungen

Der Zugriff auf die virtuellen Server erfolgt über ein VCenter, welches per vSphere Client weltweit 24/7 über die Terminalserver der GWDG (gwd-wints1.top.gwdg.de) erreichbar ist.

Die GWDG stattet die Kunden mit umfangreichen Rechten zur Verwaltung der VMs aus:

  • Einschalten, Ausschalten, Neustart usw.
  • Anlegen und Entfernen von Snapshots
  • Wechsel zu bestimmten Snapshots
  • Zugriff auf die Konsole
  • Einlegen von auf dem eigenen Rechner vorhandenen ISO-Images
  • Aktivieren und Deaktivieren der Netzwerkinterfaces
  • Erstellen, Modifizieren und Ausführen von „scheduled Tasks“
  • Setzen von Beschreibungen und Attributen der VMs

Nicht im Self-Service, sondern per Ticket über das OTRS-System der GWDG sind fast alle anderen Möglichkeiten einer Enterprise VMWare-Umgebung nutzbar:

  • Anpassen der Hardwarekonfiguration der VM - Anzahl CPUs, RAM-Größe, Massenspeicher, zusätzliche Netzwerkinterfaces usw. im verfügbaren Rahmen
  • Erstellen von Klonen zu Testzwecken
  • Weitere spezielle Anforderungen können in Absprache mit der GWDG erfüllt werden

Die Bearbeitung der Anfragen erfolgt während der Betriebszeiten der GWDG, Montag bis Freitag von 7:00 bis 21:00 Uhr und Samstag und Sonntag von 10:00 bis 18:00 Uhr. Die GWDG ist bemüht, die Anfragen schnellstmöglich zu erledigen.

Quick Guide: In 5 Schritten zur VM

  1. Stellen Sie ein Bedarfskonzept für die VM zusammen, welches Punkte klärt wie die Größe (RAM, CPU-Anzahl, interner Massenspeicher), Sicherheit (VLAN, Firewallregeln), Betrieb (Betriebssystem, Administratoren) und ggf. zusätzlicher externe Speicher.

    Wie lautet mein Institutskürzel?
    Sie finden ihr Institutskürzel im Portal der GWDG unter www.gwdg.de, dort unter Mein Account → Account → Institute

  2. Beantragen Sie die VM über das entsprechende SharePoint-Formular und geben Sie in diesem die im Konzept festgelegten Eckdaten ein.

  3. Nachdem die VM erstellt wurde erhalten Sie eine E-Mail, in welcher Details zur VM wie IP-Adresse enthalten sind.

  4. Um ihre VM zu verwalten, greifen Sie per RDP auf den Terminalserver der GWDG (gwd-wints1.top.gwdg.de) zu und öffnen den vSphere Web Client in einem Webbrowser.

  5. Im vSphere Web Client wählen Sie ihre VM aus und starten eine Konsolensitzung, in der Sie das Betriebssystem auf der VM installieren können.

Eine VM von Nutzern in der Universität Göttingen wird automatisch erstellt sofern sie folgende Konfiguration nicht überschreitet:
Max. CPU 2 Kerne
Max. RAM 4 GB
Max. interner Speicher 100 GB

Sollten diese überschritten werden, verzögert sich die Einrichtung da die VM manuell erstellt werden muss.

WICHTIG: Sie müssen mit einem Account beantragen, der dem Institutskürzel zugeordnet ist!

Ich benötige eine größere Menge (mehr als 512 GB) an Massenspeicher oder habe bereits eine große menge an Daten bei der GWDG auf die ich zugreifen möchte - welche Möglichkeiten habe ich?
Die GWDG bietet Ihnen die Möglichkeit externen Speicher entweder als
a. Blockdevice (Sie verwalten Ihr Filesystem selber)
b. Managed Filesystem über höheres Protokoll
anzubinden. Bitte erfragen Sie dies *vor* Beantragung der VM.

Beantragung eines virtuellen Servers

Um einen virtuellen Server zu beantragen, öffnen Sie bitte dieses Dokument. Auf der Webseite können Sie (ggf. ist eine Anmeldung mit Ihrer GWDG-Kennung erforderlich) durch einen Klick auf Server beantragen und Neues Element das Antragsformular öffnen. Füllen Sie in dem dortigen Webformular die entsprechenden Felder aus. Drücken Sie „Speichern“ zum Absenden des Formulars.
Bitte melden Sie sich mit einem GWDG-Account oder einem am Standort Göttingen gegen das AD der GWDG authentifizierbaren Account an.

Verwaltung von VMs

Für die Verwaltung Ihrer virtuellen Maschine müssen Sie sich per Remote-Desktop-Verbindung (RDP) auf dem Windows-Terminalserver der GWDG einloggen. Bitte stellen Sie dazu eine Verbindung mit Hilfe eines RDP-Client her. Bei Microsoft ist das der mstsc und unter Linux rdesktop. Bitte sorgen Sie bei beiden Programmen dafür, dass Sie jeweils die neueste Version einsetzen. Bei rdesktop oder mstsc geben Sie als DNS-Namen für den Terminalserver gwd-wints1.top.gwdg.de ein.

Die Verwaltung erfolgt dann browserbasiert über den VMware vSphere Web Client oder den als Software installierten vSphere Client.

Aufgrund tiefgreifender Änderungen an der Berechtigungsstruktur im vSphere WebClient empfehlen wir derzeit nur noch den vSphere Client zur Verwaltung der virtuellen Maschinen zu verwenden. Einige der beschriebenen Funktionen sind im WebClient nicht mehr verfügbar.

vSphere Client

Öffnen sie das vCenter als installierte Software, so kommt es gelegentlich dazu,
dass sie das Feld „IP-Adresse / Name“ korrigieren müssen. Bitte geben sie
hierzu den Namen vcenter.gwdg.de ein. Am einfachsten ist es, statt Eingabe von
Benutzername/Kennwort einfach den Haken bei
„Windows-Sitzungsanmeldedaten verwenden“.
Nach der Anmeldung wählen sie die Ansicht VMs und Vorlagen aus.
Auf der linken Seite werden ihnen dann ihre virtuellen Maschinen aufgelistet.

vSphere Web Client

Starten sie auf dem Terminalserver einen Browser ihrer Wahl und öffnen Sie die
URL https://vcenter.gwdg.de:9443. Sollte der Hintergrund, anders als im Beispiel,
blau sein, so überspringen sie den nächsten Schritt.
Ist der Hintergrund bei der Webseite grau, so deutet das darauf hin, dass die
benötigten Plug-ins nicht ausgeführt werden. Dies können sie ändern, indem
sie auf den in der Adressleiste angezeigten Baustein klicken und den Button
„Erlauben und Entscheidung merken“ auswählen. Anschließend sollte die Seite
automatisch neu geladen werden. Geschieht dies nicht, drücken sie bitte die Taste „F5“
Nun erscheint ein blauer Hintergrund. Am einfachsten ist es, statt Eingabe von
Benutzername/Kennwort einfach den Haken bei „Windows Sitzungsauthentifizierung verwenden“
zu setzen. Alternativ tragen sie bitte als Benutzernamen den GWDG-Account ein,
welchen sie auch auf der Beantragungsseite eingetragen haben. Auch hier bitte
die Domäne präfixen, also „GWDG\benutzername“.
Es kann sein, dass beim Versuch sich anzumelden, die gezeigte Meldung auftaucht.
Stellen sie sicher, dass der Haken bei „Always ask before allowing this site“ entfernt
ist und klicken sie dann auf „Allow“
Nach der Anmeldung wählen sie die Ansicht VMs und Vorlagen aus.
Auf der linken Seite werden ihnen dann ihre virtuellen Maschinen aufgelistet.

Installation des Betriebssystems

Informationen zur Installation aller unterstützter Betriebssysteme finden Sie unter http://partnerweb.vmware.com/GOSIG/home.html

Vergabe eines DNS-Namens für Ihren Server

Nachdem Sie nun den Server mittels Zugriff über die Konsole installiert haben und Sie ja auch schon die IP erhalten haben, kann Ihr Netzwerkbeauftragter einen entsprechenden Eintrag im IPAM vornehmen.

Einen virtuellen Server exportieren


Der Export einer VM ist nicht über den Webclient möglich.
Bitte nutzen sie dafür die installierte vCenter Anwendung.

Verbinden sie sich wie gewohnt mit dem vCenter Server und gehen dann wie folgt vor:

Um eine VM als OVF (Open virtualization format) zu exportieren, muss die
zu exportierende VM zunächst ausgeschaltet und in der VM-Liste auf der linken
Seite ausgewählt werden.
Wenn die VM heruntergefahren und markiert ist, öffnen Sie über die Menüleiste
den Punkt „Datei“ und wählen hier aus, dass sie die VM exportieren möchten (Punkt „Export“)
und wählen sie dann „OVF-Vorlage exportieren…“
Der Name ihrer VM wird als Name eingetragen. Beachten sie,
dass einen lokalen Speicher wählen, welcher genug Kapazitäten besitzt.
Der Vorgang wird nun einige Zeit in Anspruch nehmen. Bitte warten Sie solange die VM Exportiert wird. Nach Abschluss des Exports, finden Sie die VM unter dem angegebenen Pfand.


Einen virtuellen Server abbestellen/löschen

Um eine nicht mehr benötigte VM löschen zu lassen, wenden Sie sich bitte per E-Mail unter Angabe des Namens der VM und Ihrer Kontaktdaten an support@gwdg.de.

VMware Tools

Installation von VMware Tools

Um die VMware Tools auf Linux zu installieren, gibt es drei Möglichkeiten.

Unter Windows steht nur die erste Möglichkeit zur Verfügung.

Installieren der VMware Tools aus dem vSphere (Web) Client

Bevor die VMware Tools sowohl aus dem vSpehre Client als auch aus dem vSphere Web Client installiert werden können, muss sicher gestellt werden, dass die VM eingeschaltet ist. Die unten genannten schritte innerhalb des vSphere (Web) Clients binden nur eine Image-Datei ein. Die VMware Tools müssen danach noch aus dem Gast System heraus installiert werden.


vSphere Client

Wählen sie die VM mit einem Rechtsklick aus um in das Kontextmenü zu gelangen. In dem Kontextmenü können sie nun den Punkt „Gast“ wählen um das Untermenü des Punktes zu öffnen. Hier können sie nun den Punkt „VMware Tools installieren/aktivieren“ auswählen um das Abbild einzubinden.


vSphere Web Client

Wählen sie die VM mit einem Rechtsklick aus um in das Kontextmenü zu gelangen. In dem Kontextmenü können sie nun den Punkt „All vCenter Actions“ wählen um das Untermenü des Punktes zu öffnen. Hier können sie nun den Punkt „Guest OS„ wählen, um in dessen Untermenü zu gelangen. Um das Abbild einzubinden wählen sie nun den Punkt „Install VMware Tools…“ aus.





Automatisches Update der VMware Tools

Die VMware Tools können automatisch vor einem Systemstart aktualisiert werden.

vSphere Client

Hierzu öffnen sie den vSphere Client und bearbeiten die Einstellungen der VM.
In den Einstellungen wählen sie den „Optionen“ Tab aus und aktivieren sie unter dem Punkt „VMware Tools“ die Option „Tools beim Aus- und erneuten Einschalten prüfen und aktualisieren“ im Feld „Erweitert“.


vSphere Web Client

Hierzu öffnen sie den vSphere Web Client und bearbeiten die Einstellungen der VM.
In den Einstellungen wählen sie den „VM Options“ Tab aus und aktivieren sie unter dem Punkt „VMware Tools“ die Option „Check and upgrade VMware Tools before each power on“ im Feld „Tools Upgrades“.


VMware Snapshots

Snapshot-Konzept

  • Ein Snapshot ist kein Backup und kann dieses auch nicht ersetzen. Benötigen Sie einen Systemzustand, auf den Sie später nochmals zugreifen möchten (z. B. nach Grundinstallation eines Systems), so richten Sie bitte ein Backup per TSM ein, ziehen ein Image mit einem geeigneten Tool oder machen systemintern ein Backup.
  • Snapshots virtueller Maschinen werden in der Regel nach 14 Tagen gelöscht. Dies geschieht unter Umständen ohne vorherige Information.
  • Snapshots können je nach Zeit und Anzahl der Änderungen im System die gesamte Größe der VM belegen. D. h., dass eine VM mit 1 TB Speicher bis zu 2 TB Massenspeicher belegen kann!

Anlegen von Snapshots

  • Über den vSphere (Web)Client können Snapshots angelegt und wieder gelöscht werden. Dies kann durch jeden berechtigten Benutzer geschehen.
  • Bitte geben Sie das Datum der Erstellung bei dem Namen des Snapshots mit an. Dies erleichtert Ihnen den Überblick, wie alt der Snapshot bereits ist.

Löschen von Snapshots

Snapshots sollten vom Benutzer auch wieder gelöscht werden. Andernfalls werden Sie in der Regel ohne vorherige Information nach 14 Tagen gelöscht. Werden Snapshots länger als 14 Tage benötigt, so ist dies mit den Administratoren bei der GWDG, z. B. per E-Mail an support@gwdg.de abzuklären.

Einbinden einer eigenen ISO-Datei

(Stand 17.02.2016) Bitte verwenden Sie nur den vSphere Client. Im Webclient liegt derzeit ein Problem vor dass das Einbinden eigener CDs verhindert.

Das Einbinden eines eigenen Abbildes im ISO-Format ist zwischen der vCenter Client-Anwendung und dem vCenter WebClient ziemlich unterschiedlich. Eine Anleitung ist nachfolgend beschrieben.

ISO über den WebClient einbinden

Wählen sie die gewünschte VM aus und öffnen sie den Tab Erste Schritte.
Innerhalb des Bereiches VM-Hardware können sie den Link Einstellungen der virtuellen Maschine bearbeiten finden.
In dem öffenden PopUp Fenster wählen sie den Tab Virtuelle Hardware.
Auf der linken Seite wird ihnen eine Liste der virtuellen Hardware angezeigt.
Suchen sie den Eintrag CD-/DVD-Laufwerk 1 (oder ähnlich).
Wählen sie den Wert Clientgerät aus dem, auf der rechten Seite befindlichen DropDown Menü.
Bestätigen sie die Eingabe mit dem OK-Button.
Wählen Sie nun ihre VM aus und stellen Sie sicher, dass diese eingeschaltet ist.
Schauen Sie sich nun die Kachel VM Hardware auf der Übersicht-Registerkarte an.
Hier finden Sie ein CD-Icon mit dem Label CD/DVD-Laufwerk 1 (oder Ähnlich).
In derselben Zeile finden sie auf der rechten Seite ein Icon (stellt zwei Stecker dar)
mit einem Pfeil nach unten, mit welchem Sie,
durch einen Klick mit der linken Maustaste,
ein Kontextmenü aufrufen.
In diesem Kontextmenü wählen Sie Mit dem CD/DVD-Image auf lok. Platte verbinden….
Es öffnet sich ein Fenster, in dem Sie die lokalen Ordner durchsuchen können.
Wählen Sie das gewünschte Abbild aus.
Das Abbild wird nun eingelegt
und sollte innerhalb weniger Sekunden
auf Ihrer VM angezeigt werden.
Soll ein Betriebssystem installiert werden, so müssen sie dazu in das BIOS
des Systems um die Boot Reihenfolge zu ändern. Dazu müssen erneut die
VM Einstellungen geöffnet werden. Öffnen sie den Reiter VM-Optionen und fokussieren
sie den Menüpunkt Startoptienen. Dieser sollte nun den Punkt
BIOS-Setup erzwingen zeigen. Aktivieren sie diesen, indem sie die Checkbox
rechts von dem Punkt auswählen und bestätigen sie die Eingabe mit ok.
Schalten sie ihre VM nun aus und starten sie erneut, so wird ihnen das BIOS
angezeigt. Hier navigieren (Infos zur Navigation sind im unteren Teil des Bildes)
sie mit der rechten Pfeiltaste zum punkt Boot. Mit der Pfeiltaste nach unten, gehen
sie zum Punkt CD-Rom drive und drücken die +-Taste, bis der Punkt ganz oben steht.
Mit der Taste F10 speichern sie diese Einstellung und die VM bootet erneut.
Ist die Installation abgeschlossen, öffnen sie erneut die Einstellungen der VM
um den BIOS start zu aktivieren. Ändern sie die Boot-Reihenfolge indem sie nun
+Hard Drive wieder an den Beginn der liste bringen und speichern sie wieder mit F10.
Ihre VM sollte nun vom installierten Betriebssystem booten.

ISO über die Client-Anwendung einbinden

Wählen Sie zunächst ihre VM aus und stellen Sie sicher, dass diese ausgeschaltet ist.
Wählen Sie unter dem Reiter Erste Übersicht von dem unteren Teil
der angezeigten Seite den Punkt VM-Einstellungen bearbeiten.
Ein neues Fenster wird geöffnet, wählen Sie in diesem den Reiter Hardware aus.
Auf der linken Seite wird nun eine Liste mit der Hardware aufgeführt,
suchen Sie den Eintrag mit der Beschriftung CD-/DVD-Laufwerk 1 (oder ähnlich)
und fokussieren diesen durch einen einfachen Mausklick.
Auf der rechten Seite erscheinen nun passende Auswahlmöglichkeiten,
bitte aktivieren Sie unter dem Punkt Gerätetyp die Auswahl Clientgerät.
Bestätigen Sie die Auswahl der Konfiguration mit dem Button OK.
Schalten Sie nun die VM wieder ein
und klicken anschließend auf das CD-Icon mit dem Schraubenschlüssel
in der oberen Leiste des Clients.
Das im Bild gezeigte Auswahlmenü sollte sich öffnen.
Hier wählen Sie unter dem Punkt CD-/DVD-Laufwerk 1
den Punkt Mit dem ISO-Image auf lokaler Festplatte verbinden… aus.
Es öffnet sich ein Datei-Explorer, mit dem Sie das gewünschte Abbild
auf Ihrem Client auswählen können.
Nach der Auswahl des Abbildes wird dieses eingebunden und
ist kurze Zeit später auf Ihrem vServer verfügbar.
Soll ein Betriebssystem installiert werden, so müssen sie dazu in das BIOS
des Systems um die Boot Reihenfolge zu ändern. Dazu müssen erneut die
VM Einstellungen geöffnet werden. Öffnen sie den Reiter Optionen und fokussieren
sie den Menüpunkt Startoptienen. Dieser sollte nun den Bereich
BIOS-Setup erzwingen zeigen. Aktivieren sie diesen, indem sie die Checkbox
innerhalb des Bereichs auswählen und bestätigen sie die Eingabe mit ok.

Nach der Installation ändern sie die Boot-Reihenfolge indem sie nun
+Hard Drive wieder an den Beginn der Liste bringen und speichern sie wieder mit F10.
Ihre VM bootet dann immer vom installierten Betriebssystem. | |

Netzwerkkarte verbinden

Wenn die Netzwerkkarte Ihrer VM nicht verbunden ist können Sie sie wie folgt wieder verbinden:

vSphere-Client:

Einstellungen der VM bearbeiten
Netzwerkkarte auswählen und auf „Verbinden“ klicken (Wenn die VM angeschaltet ist) und auf „Beim Anschalten verbinden“ damit sie nach einem Neustart ebenfalls verbunden ist

WebClient:

Einstellungen der VM bearbeiten
Netzwerkkarte auswählen und auf „Verbinden“ klicken (Wenn die VM angeschaltet ist) und auf „Beim Anschalten verbinden“ damit sie nach einem Neustart ebenfalls verbunden ist

Restore eines Backups im Fehlerfall

Im Fehlerfall kann ein Restore der VM durchgeführt werden. Der Zeitraum beträgt bis zu sieben Tage. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Die VM wird komplett restauriert. Dabei wird die Vm während des Vorgangs ausgeschaltet.
  2. Der Restore wird als zusätzliche Platte an die VM angehängt, die Daten können dann einzeln restauriert werden.

Zur Beantragung wenden Sie sich bitte an support@gwdg.de

Upgrade der virtuellen Hardware

Bitte beachten Sie dass die VM ausgeschaltet sein muss.

Upgrade im vSphere-Client:

Prüfung auf aktuelle Version 10
Durchführung: Rechtsklick auf VM → „Upgrade virtueller Hardware durchführen“ → Bestätigen

Upgrade im WebClient:

Prüfung auf aktuelle Version 10
Durchführung: Rechtsklick auf VM → „Alle vCenter-Aktivitäten“ → „Kompatibilität“ → „Upgrade der VM-Kompatibilität planen“ → Bestätigen → „Kompatibel mit „ESXi 5.5 und höher“ auswählen

Schnelle Selbsthilfe / FAQs

Gerne können Sie sich auch die FAQs zu dem Thema VM durchlesen. Dort finden Sie z.B. Informationen, wie man eine Hauptspeichererweiterung ohne Neustart durchführt https://info.gwdg.de/faq/index.php?solution_id=1152.

Diese finden sie unter GWDG VMware FAQs.

Die VMRC (VMware Remote Console)

Die VMRC dient als Ersatz für das Konsolenfenster im vSphere-Client. Sie bietet die gleichen Funktionalitäten.