Konfiguration Scheduler

Standard-Konfiguration für alle Betriebssysteme

Für die Nutzung des Scheduler-Diensten ist in der Standard-Konfiguration keine explizite Anpassung notwendig.

Falls der Scheduler über den dsm Client Acceptor Daemon (dsmcad) gestartet werden soll, muss dies in der dsm.sys / dsm.opt durch die folgende Option eingestellt werden:

MANAGEDService SCHEDULE


Darüber hinaus sollten Sie überlegen, die beiden folgenden Optionen zu nutzen:

  • SCHEDLOGMAX <MB>
  • SCHEDLOGRetention <days>[D,S]

Über einen der beiden Parameter wird die maximale Größe des Scheduler-Logs festgelegt, entweder über die Dateigröße in MegaByte (ERRORLOGMAX <MB>) oder die Aufbewahrungszeit in Tagen (SCHEDLOGRentenion <days>[D,S]), die zusätzlichen bei Angaben bei der Option ERRORLOGRentenion legen den Umgang mit älteren Logeinträgen fest:

  • D – Löschen der Daten, (Voreinstellung)
  • S – Sichern der Daten in einer weiteren Datei dsmschedlog.pru.

Konfiguration bei mehreren Knoten auf einer Maschine

Windows

Die Konfiguration mehrerer Scheduler ist unter Windows ziemlich einfach:

  1. Erstellen Sie für jeden Scheduler eine eigene dsm.opt-Datei.
  2. Weisen Sie bei der Konfiguration des Scheduler-Services die passenden dsm.opt-Datei dem Service zu.

Fertig!

Linux

FIXME – Dokumentation in Arbeit :-|

Vorbereitung

Die Steuerung erfolgt über die Optionsdatei, der Start der Scheduler durch den DSMcad:

Soll ein Rechner über mehrere Scheduler gesichert werden, so sind für diesen mehrere Knotennamen oder mehrere Server definiert. In beiden Fällen gibt es mehrere SErvername <NAME>-Einträge und Serverdefinitionen in der Konfigurtaionsdatei dsm.sys. Meist gibt es auch mehrere Optionsdatein dsm.opt in unterschiedlichen Ordnern oder mit abweichenden Namen.

Die zu nutzenden Optionsdatei kann entweder im Aufruf der CLI (dsmc -optfile=<NAME>) oder GUI (dsmj -optfile=<NAME>) angegeben werden, alternativ kann die Umgebungsvariable DSM_CONFIG mit dem Namen der passenden Optionsdatei besetzt werden.

Dieser letztgenannte Weg kann genutzt werden, um mehrere Scheduler über den DSMcad auf einem Knoten laufen zu lassen.

Umsetzung

  • Das original Start-Skript des dsmcad (liegt in der Regel unter /etc/init.d/dsmcad als symbolischer Link zu /opt/tivoli/tsm/client/ba/bin/rc.dsmcad) kopieren und umbenennen, z.B.
    cd /etc/init.d/ && cp dsmcad rc.dsmcad.knoten_1
  • Um die verschiedenen Prozesse unterscheiden zu können (z.B auch für das service <Name> [start|stop]), sollte auch das benutze Binary (dsmcad) kopiert werden, z.B. :
    cp /opt/tivoli/tsm/client/ba/bin/dsmcad /opt/tivoli/tsm/client/ba/bin/dsmcad.knoten_1

    Es kann dann eindeutig identifiziert werden.

  • Im kopierten Skript (rc.dsmcad.knoten_1)

    Achtung: Die Datei ist per default auch für root nur lesbar!

    • eine Zeile ergänzen, die die Variable DSM_CONFIG auf die passenden Optionsdatei verweisen lässt, z.B.:
      export DSM_CONFIG=/opt/tivoli/tsm/client/ba/bin/dsm-knoten_1.opt
    • Den Namen des Binaries im Skript (Zeile DSMCAD_BIN=…) anpassen, z.B.
      DSMCAD_BIN=$DSMCAD_DIR/dsmcad.knoten_1
  • Das geänderte Skript kann nun wie das Original-Skript mittels der Parameter start, stop restart und status benutzt werden.

Liegt das neue Skript im Verzeichnis etc/init.d (bzw. liegt dort ein symbolischer Link zum geänderten Skript) kann auch der geänderte DSMcad über die üblichen Wege als Dienst gestartet werden.

z.B.

  • SuSE:
    chkconfig dsmcad-Server_1 on


    bzw. zum Start in Runlevel 3 und 5:

    chkconfig dsmcad-Server_1 35 
  • generisch:
  • cd /etc/init.d/
    for i in $(ls rc.dsmcad*); 
    do 
      ln -s /etc/init.d/$i /etc/init.d/rc3.d/K01$i
      ln -s /etc/init.d/$i /etc/init.d/rc3.d/S15$i
    done

OSX

sollte wie bei Linux funktionieren (nicht getestet).